Montag, 07 Dezember 2020 08:15

Auf dem Weg zu einer "Digitale Psychologie"

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Auf dem Weg zu einer "Digitale Psychologie"

Mir ist kürzlich das Buch von Maren Metzt und Birgit Spies über den Weg gelaufen - und ich finde die Überlegungen sehr vielverspechend. Ich werde dem Thema (als Wirtschaftspsychologe) natürlich und auf jeden Fall nachgehen. Zwecks schneller Orientierung haben die Autoren eine Zusammenfassung der 4 Kapitel veröffentlicht - die ich hier als appetizer gerne wiedergebe.

Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1. Einleitung
Zusammenfassung
Längst bezeichnet der Begriff „digital“ nicht mehr im ursprünglichen Verständnis das technisch Digitale. Aus „1“ und „0“ zur Kodierung für die Übertragung von Informationen ist seit den 2010er Jahren ein Synonym geworden, das die Anwendung digitaler Technologien im privaten, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereich umfasst. Nach Sühlmann-Faul (2019) ist die Digitalisierung eine Transformation, die umfassend und gesellschaftsweit ist und weit mehr bedeutet als die Nutzung von Computern oder die Vernetzung von Menschen.
Maren Metz, Birgit Spies
Kapitel 2. Die Psychologie und das Digitale
Zusammenfassung
Die Wurzeln der Psychologie reichen weit in die Geschichte zurück. Das Fachgebiet in seinem Selbstverständnis war und ist immer wieder vielen Veränderungen unterworfen. Jetzt scheint die Psychologie einmal mehr aufgefordert, alle ihre Erkenntnisse und ihr Wissen in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.
Maren Metz, Birgit Spies
 
Kapitel 3. Entwicklungs- und Forschungsstand
Zusammenfassung
Wie könnte nun ein erstes Gedankengerüst der Digitalen Psychologie aussehen? Systemische Anpassungsleistungen, die Komplexität digitaler Räume, die Forschung zur Künstlichen Intelligenz, Logik, Denken und Mensch-Maschine-Interaktionen – dies sind einige Themen, die es zu betrachten lohnt.
Maren Metz, Birgit Spies
 
Kapitel 4. Ausblick: Zukunft und Entwicklung der Digitalen Psychologie
Zusammenfassung
Es geht nicht mehr um die Frage ob, sondern wie wir mit der fortschreitenden Digitalisierung umgehen und wie sich Psycholog*innen hier positionieren werden. Es wird individuelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verbesserungen, aber auch „digitale Klüfte“ geben. Wo Neuerungen und Verbesserungen im digitalen Raum entstehen, gilt es auch, Dinge kritisch zu betrachten.
Maren Metz, Birgit Spies

 

Gelesen 300 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Januar 2021 16:48

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.