Montag, 21 Dezember 2020 15:56

Virtuelles Training - was ist anders als früher?

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Virtuelle Trainings betten sich ein in Wissensmanagement und die neue Lernkultur. Dazu gehören beispielhaft 

  • ZOOM webinare: hier können Dateien geteilt und auf Whiteboards gearbeitet werden. Man kann in break outs arbeiten und Umfragen organisieren.
  • TEAMS: eine vollumfängliche Collaborationsplattform, auf der Dateien kooperativ bearbeitet und Kommunikation organisiert werden kann. 
  • Daneben gibt es viel Visualisierungstools aus der leanarbeit. 
  • Ein extra Chat-Raum kann ebenfalls helfen, um den Wissenstransfer und das Lernen virtuelle zu unterstützen. 

Grundsätzlich gilt für virtuelle Trainings:  

  • Viele kleine Einheiten – also 2 bis 3 Stunden Trainings
  • Jede Woche eine kleine Einheit - also keine mehrtägigen Veranstaltungen
  • Außer bei solchen Veranstaltungen, in denen emotionaler Tiefgang zentral ist. 
  • Die Inhalte sollten so arbeitsplatznah wie möglich sein, die Teilnehmer so gut wie möglich abholen und weniger Inhalte vermitteln als Problemstellungen aufzeigen und Lösungen anbieten. Es gilt: weg von der puren Vermittlung von Wissen – hin zur Lösung von Problemen.
  • Gerade die virtuellen Formate eignen sich bestens, um von internen Experten und Wissensträger Inhalte und Problemlösungen aufbereiten zu lassen. Kleine Videos sind dabei schnell mit dem Smartphone erstellt und leicht eingespielt. Dadurch wird es besonders authentisch. 
  • Eine besondere Stellung nehmen hier serious games ein, die inzwischen auch digital aufbereitet sind. Damit habe ich mich aber noch nicht weiter beschäftigt.
  • Über digitale Formate lassen sich auch gut reminder aufsetzen - oder kleine “touch points” in Form von kleinen multiple choice-Fragen.
  • Ein begleitendes E-Mail Programm dient ebenfalls dazu, “dran” zu bleiben.
  • Hilfreich ist auch ein WIKI-System, auf dem die WEB-Impulse abgelegt sind. Ergänzend kann auf diesem WIKI System auch weiteres Material hinterlegt werden: Erklär-Videos. Youtubes usw. = “Lernen on demand”
  • Begleitende Telefonate des Trainers können die Motivation und Umsetzung stützen. Hiermit wird “Lernen on demand” unterstützt. 
  • Dazu dienen auch kleine Lernteams, Lerntandems oder Lernpatenschaften, die sich am besten auf einer Plattform treffen und die Inhalte und die Umsetzung reflektieren. Für einen einfachen Austausch eignet sich aber bereits zoom.
  • Und auch hier gilt: der Start ist die Wissens- bzw. Kompetenzlandkarte des Teilnehmers: Beginner-schon professionell unterwegs - wo bin ich Experte... Diese kann im Team bzw. mit Lernpartnern erstellt werden. Und das geht wunderbar auf whitboards oder auf mural
  • Spiegelbildlich dazu wird ein Lerntagebuch geführt: der Alltag als Übung.

 Abschluss-Bemerkung: 

  • Auf diesem Weg wird auch das klassische Verständnis von PE thematisiert. So wird die Frage aufgeworfen, wie hilfreich Skill-Profile, AC´s, die Beschreibung von Karrierepfaden noch sind...
Gelesen 288 mal Letzte Änderung am Montag, 21 Dezember 2020 16:04

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