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Warum rücken wir die Soziale Nachhaltigkeit im Rahmen von E-S-G und der Wettbewerbsfähigkeit ins Rampenlicht?

  1. Weil wir die Soziale Nachhaltigkeit - also das  S  in ESG - grundsätzlich für einen zentralen Treiber für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens halten.
  2. Weil die Soziale Nachhaltigkeit bei der Selbstbeschreibung, Selbstbewertung und Selbstvergewisserung der Unternehmen zu ESG und der Wirkmacht für die Wettbewerbsfähigkeit eher "unter dem Radar" fliegt. Bei Firmenbesuchen wird in erster Linie begeistert, voller Überzeugung und in der Tat beeindruckend von den technischen Optimierungen, Innovationen und Errungenschaften und deren Bedeutung für ein wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell berichtet. Das es dabei auch auf die Mannschaft und die Mitarbeitenden ankommt, ist "irgendwie" klar und wird natürlich erwähnt. Im Gegensatz zu den technischen Innovationen scheint es hier mehr um "Verhalten und Entscheidungen aus dem Bauch heraus" zu gehen und weniger um eine bewusste Reflektion und Gestaltung dieser Dimension.
  3. Weil dabei auch die Wechselwirkungen zwischen E und S und G und deren potentielle Zielkonflikte im Verständnis von soziotechnischen Systemen nicht reflektiert werden. Dabei wissen wir seit den 50er Jahren um die Bedeutung dieser Wechselwirkungen zwischen Technik / Technologie und dem "Faktor Mensch". Zitat aus Wiki zu soziotechnischen Systemen, abgerufen am 19.02.2025: „Im Allgemeinen muss das Management erkennen, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, wie es als soziotechnisches System funktioniert, nicht einfach als ein technisches System mit ersetzbaren Individuen, die hinzugefügt werden und sich anpassen müssen.“
  4. Weil die "low hangig fruits" mit Blick auf das E längst geerntet sind. Die Projekte, die nun folgend in die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternnehmens einzahlen sollen, werden anspruchsvoller. Dabei kommt es mehr denn je auf die funktionale und konstruktive Wechselwirkung zwischen E und S und G an.
  5. Weil sich angesichts der geopolitisch-strategischen Weltlage der Druck auf eine schnelle Transformation in Richtung Wettbewerbsfähigkeit erhöhen wird. Dabei geht es insbesondere um die Verknüpfung von "güner Technologie / clean tech", Decarbonisierung und Aufbau einer Kreislaufwrtschaft. Siehe dazu die aktuelle Diskussion um den Clean Industrial Deal der EU. 
  6. Und auch: weil die Stakeholder um die Bedeutung der Sozialen Nachhaltigkeit für die Wettbewerbsfähigkeit wissen und dazu Auskunft verlangen.

 Deshalb werben wir für dieses Thema.