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Unser Change-Werkzeug-Kasten

Unser Change - Werkzeugkasten

Wir haben hier eine Auswahl unserer “change-tools” zusammengetragen, mit denen wir bei unserer  Change-Beratungsarbeit und Prozessbegleitung gute Erfahrungen gemacht und gerne gearbeitet haben.

Wir werden diese Auflistung weiter pflegen – und gerne fügen wir auch noch eine Liste der “Erfolgsfaktoren” hinzu.

Insbesondere interessiert uns aber, wie sich die Change Arbeit unter dem Aspekt der Digitalisierung weiterentwickelt – auch dazu werden wir demnächst einige Überlegungen zu “Change 4.0” zur Diskussion vorstellen.

Hier aber zunächst unsere uns “liebsten change-tools"!

In der Orientierungs- und Klärungsphase

  1. CANVAS Business-Modell: sowohl als erste Orientierung als auch als “review” geeignet. Hierzu gibt es auch bereits gut nutzbare templates
  2. SWOT-Analyse: sowohl für Teams und Abteilungen als auch für die Organisation als Ganzes
  3. Alle Spielarten von BCG-Portfolio-Arbeit
  4. ...und dann gibt es ja noch den EFQM-Ansatz, den ich schon lange nicht mehr eingesetzt habe: er war mir seinerzeit dann schlussendlich doch etwas zu “formal”. Aber vielleicht sollte ich den Ansatz mal wieder aus der Schublade herausholen und nochmals würdigen...
  5. In diese erste Phase gehört natürlich auch die Erläuterung unserer Beratungsphilosophie, die sich insbesondere aus systemischen Ansätzen und der RTSC – Arbeit speist.

In einer vertiefenden Analyse- und Startphase

Natürlich überlappt sich die Klärungsphase mit der Startphase – weil ja bekanntlich gerade die Klärungsphase eine mächtige Intervention sein kann...hier einige Werkzeuge, die wir eher in dieser Startphase einsetzen.

  1. Stakeholder Analyse
  2. Kraftfeldanalyse
  3. Pilot-teams oder auch ambassador-teams
  4. Hier können aber auch schon Instrumente aus der RTSC - Grossgruppentradition eingesetzt werden. Insbesondere haben wir gerne mit open-space Varianten, world cafe und AI (appreciative inquiry - wertschätzende Befragung) gearbeitet.
  5. In dieser Phase war uns immer wichtig, eine begleitende und fortlaufende intensive Reflektionsarbeit mit den Stakeholdern zu etablieren um deren Verantwortlichkeit für den Prozess zu betonen. Das kann im Rahmen der pilot-teams /ambassador-teams eingebettet sein – oder man etabliert ein extra reflecting-team; auch, um ständig “die Temperatur in der Organisation zu messen”.
  6. Spätestens hier haben wir auch das Eisbergmodell und das Kübler-Ross Modell eingebracht, um daran orientiert die Bedeutung der Kommunikationsarchitektur und der Kommunikationsarbeit im Change zu verdeutlichen und auszurichten.

Die Mühen der Ebene

Grundsätzlich orientieren wir uns hier an einem converce-diverce-converce Ansatz aus der Grossgruppentradition. Entsprechend können die schon oben aufgeführten Elemente wie open space, world cafe und AI natürlich wieder ihren Platz haben.

Insbesondere arbeiten wir in dieser Phase aber auch mit ganz klassischen Ansätzen - insbesondere auf der Ebene der Abteilungen und Teams:

  1. Deming Zyklus und Problemlösezyklus
  2. Philosophie und Methoden aus den KVP-, Kaizen- und Lean-Ansätzen
  3. Alle Möglichkeiten zur Visualisierung der Team- und Projektarbeit zwecks besserer (Selbst-) Steuerung
  4. ...und insbesondere auch mit einem balanced score card Ansatz, um Change mit einem KPI auszustatten
  5. In jüngster Zeit bringen wir hier auch Elemente aus dem agilen Projektmanagement zum Einsatz, wie z.B. das Kanban Board oder die dailys / weeklys.

Abschluss und Ausblick

  1. Neben einem “Bergfest” im Grossgruppen-Format gibt es im Sinne von converce-diverce-converce auch ein “großes Abschluss-meeting" - ebenfalls im Grossgruppenformat
  2. Vorbereitet wird dies durch review-teams und / oder Befragungen
  3. Ein Ausblick zur Festigung der Ergebnisse und Absicherung der Nachhaltigkeit im Sinne eines Öko-Checks hat hier ebenfalls seinen Platz.

Soweit an dieser Stelle ein erster Einblick in unseren Methoden-Koffer als Change Berater.

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